Einsätze

Am Dienstagnachmittag alarmierte die ILS Würzburg erneut mehrere Einsatzkräfte auf die A3. Diesmal befand sich die Einsatzstelle in einem anderen Einsatzabschnitt. Gemeldet wurde die Einsatzstelle auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Helmstadt in Richtung Betriebsumfahrung Waldbrunn. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit einem Gefahrgut-LKW, wobei eine Person in Ihrem Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Waldbrunn, Helmstadt, Waldbüttelbrunn, Hettstadt, Kist und die Berufsfeuerwehr Würzburg zur Einsatzstelle gerufen.

Vor Ort war ein Sattelzug auf einen weiteren Sattelzug aufgefahren. Aus dem hinteren Sattelzug lief Dispersionsfarbe aus einem 1.000 Liter Behälter aus. Eine Gefährdung für die Rettungskräfte ging von diesem Gefahrstoff glücklicherweiße nicht aus. Somit konnte sich die Feuerwehr auf die  Personenrettung konzentrieren. Beim vorderen LKW verteilte sich die Ladung über die Fahrbahn. Im hinteren Sattelzug war eine Person im Führerhaus eingeklemmt. Die Einsatzkräfte leiteten die Rettung mit schwerem, hydraulischem Rettungsgerät ein. Um an den Fahrer heranzukommen wurde eine Rettungsplattform eingesetzt. Auch wurde der vordere Sattelauflieger angehoben, um die Führerkabine des hinteren Sattelzuges zu entlasten. Eine hydraulische Winde eines Rüstwagens wurde ebenfalls angeschlagen. Nach mehr als einer Stunde konnten die Rettungskräfte die Person aus ihrem Fahrzeug befreien. Der verletzte wurde umgehend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Feuerwehr nahm auslaufende Betriebsmittel, sowie die auslaufende Farbe auf und band diese ab. Die A3 in Fahrtrichtung Würzburg war während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Das Wasserwirtschaftsamt wurde aufgrund der großflächigen Verunreinigung eingeschaltet. Die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn dauerte aufgrund der notwendigen umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis in die Morgenstunden des Folgetages. Der Verkehr wurde an der AS Helmstadt abgeleitet.

Die Feuerwehr konnte nach zwei Stunden einrücken. 

Eingesetzte Kräfte:
•    Land 1
•    Land 5
•    Land 1/1
•    Land 5/2
•    Land 5/3
•    FF Waldbrunn
•    FF Helmstadt
•    FF Waldbüttelbrunn
•    FF Hettstadt
•    FF Kist
•    BF Würzburg
•    Rettungsdienst
•    Notarzt
•    Polizei

Hinweis zu Einsatzbildern

Am Dienstagmittag wurde der ILS Würzburg ein Verkehrsunfall mit mehreren LKW auf der BAB 3 Richtung Würzburg bei KM 280 gemeldet. Auf der Alarmdepesche wurde mitgeteilt, dass mehrere LKW`s verwickelt sind, es mehrere Verletzte gebe und glücklicherweise keine Person eingeklemmt sei.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich diese Lagemeldung. Auf Höhe der Anschlussstelle Kist waren drei LKW`s zusammen gestoßen. Ein LKW hatte eine große Baumaschine geladen. Die verletzten Personen wurden versorgt und betreut. Anschließend wurden diese an den Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und leitete den Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Ein LKW hatte Ladung in Form von Erde verloren. Bei der Fahrbahnreinigung wurde dementsprechend unterstützt. Der Brandschutz wurde sichergestellt und auslaufende Betriebsmittel aus den LKW`s wurden aufgefangen.

Nach 1,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet und diese konnten einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
•    FF Waldbrunn
•    FF Kist
•    FF Helmstadt
•    Rettungsdienst
•    Notarzt
•    Polizei

Hinweis zu Einsatzbildern

Am Mittwochabend den 09.10.2019 um 18:39 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn zu einer Ölspur im Ortgebiet gerufen. Die Feuerwehr streute die Verunreinigung ab und nahm diese auf. Nach 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.


Eingesetzte Kräfte:
•    FF Waldbrunn

Hinweis zu Einsatzbildern

Zum dritten Einsatz an diesem Freitag den 04.10.2019 wurde die Feuerwehr Waldbrunn zu einer Umweltverschmutzung gerufen. Um 13:37 Uhr alarmiert die Leitstelle Würzburg erneut. Diesmal wurde von verschiedenen Personen eine Ölspur auf der Hauptstraße und Mädelhofer-Straße gemeldet.
Die Feuerwehr sicherte die Gefahrenstellen ab und band die Verunreinigung. Der örtliche Bauhof unterstützte die Arbeiten.
Nach einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. An diesem Tag wurden neben der Feuerwehr Waldbrunn und Mädelhofen auch mehrere weitere Feuerwehren zu Verunreinigungen und Ölspuren in den umliegenden Dörfern und Straßen gerufen. Ob ein Zusammenhang besteht, ist Ermittlungssache der Polizei.


Eingesetzte Kräfte:
•    FF Waldbrunn
•    Polizei

Hinweis zu Einsatzbildern

Am Freitagsmorgen den 04.10.2019 um 10:27 Uhr alarmierte die ILS Würzburg erneut die Feuerwehr Waldbrunn. Mit dem Schlagwort „Öl auf fliesendem Gewässer“ wurden die Floriansjünger zur Quelle „Pfetzer“ gerufen. Hier hatten mehrere Spaziergänger einen Dieselgeruch und eine Dieselverunreinigung wahrgenommen.
Die Feuerwehr erkundete die Einsatzstelle an dem Objektpunkt „Am Pfetzer“. Es wurde festgestellt, dass das Erdreich um die Quelle mit Diesel verunreinigt war. Auch die Feldwege waren mit Diesel verschmutzt. Auf den Feldwegen wurde die Verunreinigung abgebunden und beseitigt. Die Bodenverunreinigung wurde an die zuständige Behörde übergeben. Die Behörde beauftragte ein Unternehmen um den kontaminierten Boden abzutragen. Ein Bagger übernahm im Anschluss die Arbeiten. Die Umweltverschmutzung befand sich im Wasserschutzgebiet. Auch im Flurbereich des Ortes Mädelhofen wurden weitere Verschmutzungen gemeldet. Die Beseitigung übernahm die örtlich zuständige Feuerwehr Mädelhofen.
Der Verursacher war wiederum unbekannt. Die Polizei übernahm die Ursachenermittlung. Nach 1,75 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Kräfte rückten ein.


Eingesetzte Kräfte:
•    Land 1
•    FF Mädelhofen
•    FF Waldbrunn
•    Polizei

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