Einsätze

Am Samstagabend um 21:37 Uhr wurde die Feuerwehr Waldbrunn gemeinsam mit der Polizei zu einer unklaren Rauchentwicklung im Freien nach Waldbrunn alarmiert. Nach einer Erkundung konnte zunächst ein kleineres Lagerfeuer im Bereich des Sportplatzes festgestellt werden, welches durch den Errichter gelöscht wurde. Auf der Rückfahrt von der ersten Einsatzstelle zum Feuerwehrhaus, wurden wir auf weiteres Lagerfeuer innerhalb eines Gartengrundstückes aufmerksam. Das Lagerfeuer wurde durch die Feuerwehr abgelöscht, anschließend konnten die Kräfte wieder einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
•    FF Waldbrunn
•    Polizei

Jäh wurde am Donnerstag den 06.06.2019 um 14:41 Uhr die Arbeit bei vielen freiwilligen Feuerwehrkameraden unterbrochen. Aber auch für jene Feuerwehrleute, welche nicht auf der Arbeit waren, fand die Freizeit ein abruptes Ende. Das Aufheulen der Dorfsirene unterbrach sogar kurzzeitig die standesamtliche Hochzeit eines Waldbrunner Feuerwehrkameraden. Die Trauung wurde nach dem Alarm erfolgreich fortgesetzt. Die Leitstelle Würzburg alarmierte um 14:41 Uhr etliche Freiwillige Feuerwehren, die Berufsfeuerwehr Würzburg sowie viele weitere Rettungseinheiten auf die Bundesautobahn A3 bei Kist. Ein Polizeihubschrauber und zwei Rettungshubschrauber waren ebenfalls vor Ort im Einsatz. Die Alarmmeldung lies nichts Gutes erahnen und lautete: „Verkehrsunfall mit mehreren LKW, mehrere Personen eingeklemmt, LKWs brennen“.

Umgehend rückten die Kräfte auf die A3 an die Einsatzstelle zwischen der Anschlussstelle Kist und der Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld aus. Von weitem war bereits eine tiefschwarze Rauchsäule erkennbar. Während der Anfahrt wurde gemeldet, dass mehrere LKWs im Vollbrand stehen und Gas- oder Propangasflaschen explodieren. Die Anfahrt wurde verzögert, da durch die Verkehrsteilnehmer keine vollständige Rettungsgasse gebildet wurde.

Als die Feuerwehren an der Einsatzstelle bei Kilometer 282 Richtung Würzburg eintrafen, konnte die gemeldete Lage bestätigt werden. An dem Verkehrsunfall waren vier LKWs beteiligt, drei Sattelzüge befanden sich bereits im Vollbrand. Die Flammenwand erstreckte sich über die komplette Fahrbahnbreite. Umgehende wurde ein massiver Löschangriff mit mehreren Schwerschaum- und Mittelschaustrahlrohren eingeleitet. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt, wurde im weiteren Verlauf ebenfalls vollständig gesperrt. So konnten die Einsatzkräfte das Feuer aus mehreren Richtungen bekämpfen. Zum Glück wurde im anfänglichen Einsatzverlauf vom Rettungsdienst gemeldet, dass alle Personen aus den Wracks rechtzeitig entkommen konnten. Sieben Personen wurden bei diesem Unfall verletzt, zwei davon schwer. Die schwer verletzten Personen wurden mit den zwei Rettungshubschraubern Christoph 18 und Christoph 41 in Krankenhäuser geflogen.

Die Hauptaufgabe der Feuerwehren war somit die Brandbekämpfung der brennenden Sattelzüge. Um die Löschwasserversorgung vor Ort sicher zu stellen, pendelten auf der Gegenfahrbahn mehrere Lösch- und Tanklöschfahrzeuge zwischen der Einsatzstelle und der Gemeinde Kist. Um 15:30 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Nun begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die Einsatzstelle in verschiedene Einsatzabschnitte eingeteilt und die verschiedenen Gruppenführer haben fixe Funktionen und Verantwortlichkeiten erhalten. Um die Einsatzstelle zu koordinieren, hielt der Einsatzleiter halbstündlich mit den Gruppenführern, Kommandanten und den weiteren Führungsdienstgraden der Hilfsorganisationen Rücksprache.
Zum Beispiel hatte ein Gruppenführer die Verantwortung für die Löschmaßnahmen und die Brandbekämpfung. Ein weiterer Gruppenführer war für den Atemschutzpool und die Atemschutzüberwachung der eingesetzten Atemschutztrupps zuständig. Hierfür wurde eine Atemschutzsammelstelle gebildet. Weitere Gruppenführer waren mit der Koordination des Pendelverkehrs für die Wasserversorgung, sowie mit der Verkehrsabsicherung betraut.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Einsatzkräfte vom Bayrischen Roten Kreuz mit Essen und Getränken versorgt. Das Feuerwehrzentrum Klingholz tauschte verbrauchte Atemluftflaschen und Atemschutzgeräte aus. In der ersten Phase der Brandbekämpfung waren zeitgleich sieben Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz und bekämpften die Flammen. Im weiteren Einsatzverlauf konnten die eingesetzten Trupps reduziert werden. Bei der Bergung der Sattelzüge wurde die Feuerwehr von einem Bergungsunternehmen und dem THW unterstützt. Die qualmenden LKWs wurden auseinandergezogen, um weitere Glutnester zu erreichen. Ein Sattelzug hatte Altpapier geladen. Diese Ladung musste Stück für Stück abgelöscht werden. Zum Schutz der Einsatzkräfte wurde mit mehreren Hochleistungslüftern der Brandrauch von den Einsatzkräften weggeblasen. Diese Maßnahme wurde erforderlich, da sich der Wind mehrfach drehte.

In Fahrtrichtung Frankfurt wurde der Verkehr anfangs auf zwei Spuren freigegeben. Im weiteren Verlauf konnte der Verkehr in Richtung Frankfurt wieder komplett fließen. Der aufgestaute Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg, wurde kontrolliert durch die Einsatzstelle geschickt. Nachdem der Verkehr abgeflossen war, konnten die Lösch- und Tanklöschfahrzeuge auf der Richtungsfahrbahn Würzburg pendeln.

Um 00:50 Uhr am Folgetag war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Nachlöscharbeiten konnten eingestellt werden. Ein Lichtmastfahrzeug verblieb noch an der Einsatzstelle, weil der Asphalt komplett erneuert werden musste. Im gesamten Einsatzverlauf kam es zu einem Stau in beide Fahrrichtungen, auch die Ausweichstrecken waren massiv überlastet.

Der Einsatz für die Feuerwehren dauerte ca. 10 Stunden. Im Anschluss musste die Einsatzbereitschaft auf den Wachen wieder hergestellt werden.

Eingesetzte Kräfte:
•    Land 1
•    Land 5
•    Land 5/3
•    C-Dienst BF Würzburg
•    D-Dienst BF Würzburg
•    FF Kist
•    FF Eisingen
•    FF Waldbrunn
•    FF Höchberg
•    FF Reichenberg
•    FF Waldbüttelbrunn
•    FF Hettstadt
•    FF Uettingen
•    FF Unterdürrbach
•    BF Würzburg
•    Feuerwehrschule Würzburg
•    Atemschutzzentrum Klingholz
•    THW Würzburg
•    Rettungsdienst
•    Notarzt
•    SEG Verpflegung
•    SEG Betreuung
•    Polizei

Hinweis zu Einsatzbildern

Am Mittwochnachmittag wurde die FF Waldbrunn, die First Responder Waldbrunn und der Rettungsdienst zu einem „schnellen Türe öffnen“ nach Waldbrunn alarmiert. Vor Ort war die Türe bereits geöffnet. Für die Feuerwehr war kein weiteres Eingreifen notwendig und die Einsatzfahrzeuge rückten wieder ein.

Eingesetzte Kräfte:
•    FF Waldbrunn
•    First Responder Waldbrunn
•    Rettungsdienst

„Verkehrsunfall mit PKW – Person im Fahrzeug eingeschlossen“ so lautete die Alarmmeldung der Leitstelle Würzburg am 25.04.2019 um 14:58 Uhr. Alarmiert wurden neben Rettungsdienst und Polizei auch die Feuerwehren aus Mädelhofen und Waldbrunn.

Auf der Staatsstraße 2312 war ein PKW von der Straße abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Die Rettungskräfte befreiten die Person, gemeinsam mit Ersthelfern der Berufsfeuerwehr Frankfurt, schonend aus dem Fahrzeug. Im Anschluss wurde bei der Patientenversorgung und Stabilisierung unterstützt. Weitere Maßnahmen waren die Verkehrsabsicherung sowie die Sicherstellung des Brandschutzes. Bei der Kollision mit einem Baum, knickte dieser auf die Straße und musste mittels Motorkettensäge gefällt werden.

Nach einer Stunde war die Arbeit für die Feuerwehr beendet und die Kräfte rückten in ihre Gerätehäuser ein. Das vorbildliche Vorgehen der Ersthelfer ist bei diesem Einsatz lobend hervorzuheben.

Eingesetzte Kräfte:
•    FF Mädelhofen
•    FF Waldbrunn
•    Rettungsdienst
•    Notarzt
•    Polizei

Hinweis zu Einsatzbildern

In den frühen Morgenstunden des Karfreitags wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn um 4:16 Uhr auf die Staatsstraße 2312 gerufen. Dort solle ein PKW brennen.

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle kam die Meldung, dass der PKW im Vollbrand steht und vermutlich eine Person im PKW ist. Dies bestätigte sich im weiteren Einsatzverlauf zum Glück nicht.

Ein abgestellter PKW stand im Vollbrand. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und leuchtete diese aus. Parallel ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Ein zweiter Trupp unterstützte im Einsatzverlauf die Löscharbeiten. Nachdem der PKW abgelöscht war, wurde abschließend der PKW mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Nach einer Stunde rückte die Feuerwehr ein und übergab die Einsatzstelle der Polizei.

Eingesetzte Kräfte
•    FF Waldbrunn
•    Polizei

Hinweis zu Einsatzbildern

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