Aktuelles

Am 25.06.2021 fanden sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn im Haselberghaus unter Corona-Schutzmaßnahmen ein. Vorstand und Kommandant Alfred Wilhelm begrüßte die Mitglieder in allen Altersklassen. Neben den Kommandanten und der Vorstandschaft war auch Bürgermeister Markus Haberstumpf anwesend. Von der Landkreisführung war Kreisbrandrat Michael Reitzenstein vertreten.

Das Jahr 2020 wurde durch die aktuell anhaltende Corona-Pandemie geprägt. Die weltweite Covid19-Pandemie drückte sich in allen Bereichen der Feuerwehr und des Vereinslebens aus. Kein Maibaumaufstellen, keine Leistungsprüfung, keine Vereinsausflüge, kein Florianstag, keine Feuerwehrfeste, keine Gemeinschaftsübungen. Dies sind nur einige Beispiele, welche Einschränkungen die Feuerwehr verkraften musste. Auch der elementarwichtige Übungsbetrieb stand über längere Zeiträume im Jahr 2020 still.

Was nicht still stand, war der Einsatzbetrieb. Glücklicherweise sind durch die Lockdowns die Einsatzzahlen zurück gegangen. Auch die First Responder-Gruppe wurde aus Sicherheitsgründen über mehrere Monate nicht alarmiert. Doch wenn die freiwilligen Helfer zu einem Einsatz gerufen wurden, waren sie stets einsatzbereit und konnten rasch Hilfe am Nächsten leisten. In den Grußworten des Kommandanten wurde den Helfern während der Pandemie gedankt.

Das Feuerwehrleben stand im Jahr 2020 trotzdem nicht still. So wurde die Ersatzbeschaffung des LF8 voran getrieben. Es werden ein TLF3000 und ein Gerätewagen Logistik 1 beschafft. Auch das Feuerwehrhaus wird um zwei Stellplätze erweitert werden. Diese Projekte waren sehr zeitraubend. Ein weiteres großes Projekt war die Digitalisierung der Feuerwehr per Alarm-App FF-Agent. Dafür musste neben der Softwareimplementierung im Feuerwehrhaus die nötige Hardware-Infrastruktur geschaffen werden. Unter anderem wurden in diesem Schritt Alarmmonitore montiert. Im Jahr 2020 erhielt das LF8 eine taktische Einsatzaufwertung, indem eine neue Wärmebildkamera Flir K2 beschafft wurde.

Glücklicherweise konnte im Jahr 2020 trotz aller Coronawidrigkeiten der traditionelle Christbaumverkauf unter erhöhten Corona-Schutzmaßnahmen im Bauhof Waldbrunn stattfinden. Auch erhielt die Feuerwehr von der Versicherungskammer Bayern einen neuen Schwimmsauger. Die Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG mit deren Geschäftsführerin Ines Hensel wurde von dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann zum ehrenamtsfreundlichen Betrieb ausgezeichnet. Seit Jahren unterstützen die Mitarbeiter unsere Feuerwehr im Tagalarm. Der aktive Feuerwehrkamerad Florian Garrecht gab dem Vereinsmitglied Linda Garrecht sein JA-Wort in Eibelstadt. Im Jahr 2020 wurde ein neuer Defibrillator angeschafft. Die Firma Wilhelm GmbH unterstützte dies mit einer großzügigen Spende.

Aufgrund der feuerwehrtechnischen Ausbildung und in Anerkennung ihrer Leistungen in ihren Ämtern und Funktionen standen folgende Beförderungen an.
Für das Jahr 2020 wurde Monja Wilhelm zur Hauptfeuerwehrfrau, Lukas Heeg zum Löschmeister und Markus Haberstumpf zum Brandmeister befördert.
Für dieses Jahr konnte Florian Garrecht und Philipp Lanny zum Oberfeuerwehrmann und Monja Wilhelm zur Löschmeisterin befördert werden.

Neben den umfangreichen Informationen von Kommandanten, Vorstandschaft und Jugendwart wurde am 25.06.2021 eine neue Vorstandschaft gewählt. Der langjähre Vereinsvorstand Alfred Wilhelm stellte sich dem Amt nicht mehr zur Verfügung. Er prägte über viele Jahre die Vereinskultur der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn e.V. äußerst positiv. In Anerkennung für sein langjähriges Engagement schenkte der Verein ihm einen Gutschein für ein Wochenende für zwei Personen im Rhönparkhotel. Sein Vorstandskollege Christian Baunach, Bürgermeister und Kreisbrandrat würdigten seine Leistung und die Mannschaft drückte ihren Dank in mehreren Standing Ovations aus.

Als neuer Vorstand wurde Christian Baunach gewählt, als sein Stellvertreter Edwin Jung. Roman Dürrnagel wurde in seinem Amt als Kassier bestätigt. Ebenso bleiben uns Carolin Haberstumpf als Schriftführerin, Dieter Frank als Beisitzer, Katrin Klüpfel sowie Michael Lanny als Kassenprüfer der Vorstandschaft erhalten. Carmen Lanny wurde als stellvertretende Schriftführerin in die Vorstandschaft gewählt.

Die Grußworte von Bürgermeister Markus Haberstumpf und Kreisbrandrat Michael Reitzenstein richteten sich an die Mannschaft und griffen das große Engagement in der Corona-Pandemie auf. Auch das Jahr 2021 soll von unserer Leitmaxime „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ begleitet werden.

Nachdem der Übungsbetrieb sowie alle weiteren Aktivitäten in der Feuerwehr, mit Ausnahme des Einsatzdienstes, seit langer Zeit aufgrund der Corona Pandemie unterbrochen werden mussten, kann die aktive Mannschaft glücklicherweise seit kurzem wieder mit dem Übungsbetrieb im kleinen Rahmen und unter Beachtung der Corona Maßnahmen starten.

In einem der kürzlich durchgeführten Übungsabende gab es für die Gruppe eine spezielle Geschicklichkeitsaufgabe zu absolvieren. Die Aufgabenstellung lautete "Stellt die Bank einer Biertischgarnitur ohne eigene Muskelkraft auf. Die Wassergläser auf dem Tisch dürfen dabei nicht umstürzen oder auslaufen. Für die Aufgabe stehen euch die Materialien aus dem LF8 zur Verfügung.".
Nachdem die Gruppe eine Taktik entwickelt hatte, entschloss man sich zu einem Aufbau mithilfe von vier Steckleiterteilen. Durch das errichten zweier Leiterböcke konnte die Gruppe eine kleine Hebevorrichtung bauen und so die Aufgabe souverän lösen.


Übungen "der etwas anderen Art" wurden und werden von der Mannschaft als Abwechslung gerne aufgenommen und regen dazu an, sich intensiv mit den Möglichkeiten der eigenen Ausrüstung auseinanderzusetzen. Denn insbesondere im echten Einsatz, ist die Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Genauigkeit und das Improvisationstalent häufig gefragt um rasch und sicher den Einsatzauftrag erfüllen zu können.

Vielen Dank an die Partnerfeuerwehr FF Hintermeilingen (im Westerwald) und die Freiwillige Feuerwehr Helmstadt für die Nominierung der #bluelightfirestation Challenge.


Hintergrund der Aktion ist, dass sich bei den Feuerwehren der Alltag durch die Corona-Pandemie stark verändert hat. Keine Präsenzübungen! Keine Fahrzeug- und Geräteausbildung! Keine Auffrischung! Keine Veranstaltungen! Keine Sitzungen! Keine Vereinsaktivitäten!


Dennoch: Wenn wir gerufen werden, sind wir für euch jederzeit vor Ort und helfen! Wir sind für euch 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, einsatzbereit.
Wir nominieren die Nachbarfeuerwehr: Freiwillige Feuerwehr Eisingen. Zeigt auch ihr uns ein Bild von eurem Gerätehaus.

Das gewohnte und traditionelle Christbaumeinsammeln am 09.01.2021 muss aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen leider ersatzlos abgesagt werden.
Es tut uns leid, dass wir den komfortablen Service in diesem Jahr nicht anbieten können. Eine Alternative steht aktuell nicht zur Verfügung. Nutzen Sie bitte stattdessen die üblichen Wege der Grüngutabgabe.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihre Jugendfeuerwehr Waldbrunn

Damit das Löschwasser nicht ausgeht - Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger an die Feuerwehren des Landkreises Würzburg, 08.12.2020


Die heißen Sommer der Jahre 2018 und 2019 führten zum einen zu Wald- und Flächenbränden und zum anderen zu einem niedrigen Wasserstand in vielen Bächen. Beide Sachverhalte sind aber nicht nur durch die gemeinsame Ursache untrennbar miteinander verbunden. Das Wasser aus den Bächen wird auch dringend benötigt, damit die Feuerwehr eben jene Brände bekämpfen kann. „Ohne Löschwasser kann die beste Feuerwehr nicht löschen“, erklärte Barbara Schick, stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Versicherungskammer Bayern.
Auch im trockenen Frühjahr 2020 war der Wasserstand in vielen Bächen wieder so niedrig, dass die Feuerwehr mit herkömmlichen Mitteln kein Löschwasser mehr entnehmen konnte. „Als Versicherer der Kommunen liegt uns sehr daran, diese bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehren zu unterstützen“, erläuterte Barbara Schick weiter. Deshalb stellt die Versicherungskammer den bayerischen Feuerwehren insgesamt 900 Schwimmsauger im Gesamtwert von 500.000 Euro zur Verfügung. Auf den Landkreis Würzburg mit seinen 112 Freiwillige Feuerwehren und den rund 6.000 Frauen, Männern und Jugendlichen, die dort derzeit ihren „Dienst am Nächsten“ leisten, entfallen dabei zwölf Schwimmsauger und auf die Stadt Würzburg noch einmal zwei weitere.
Da nicht überall Hydranten vorhanden sind, muss das Löschwasser oft aus Bächen oder Teichen gepumpt werden. Mit dem Schwimmsauger kann aus Bächen gesaugt werden, wenn der Wasserstand nur noch 5 Zentimeter beträgt. Bisher waren mindestens 30 Zentimeter notwendig. Da das Wasser an der Oberfläche entnommen wird, wird zudem der Gewässerboden geschont. Des Weiteren ist der Schwimmsauger multifunktional und kann auch bei Hochwasser und Überschwemmung zum Absaugen von Wasser benutzt werden.
Stellvertretend für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner des Landkreises Würzburg nahmen Landrat Thomas Eberth, Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, sowie Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren von Eichelsee, Goßmannsdorf, Aub, Ochsenfurt, Holzkirchen, Rieden, Röttingen, Tauberrettersheim, Sonderhofen, Bergtheim, Waldbrunn und Winterhausen die Schwimmsauger im Landratsamt Würzburg entgegen. Diese zwölf Feuerwehren wurden von Landrat Thomas Eberth aus 25 Bewerbern ausgelost. „Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger der Auslosung der Schwimmsauger-Lotterie,“ gratulierte Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern bei der Überreichung der Schwimmsauger. „Damit ist der Landkreis Würzburg wieder ein Stück sicherer und die Gemeindehaushalte werden entlastet“, freut sich Landrat Thomas Eberth.
„Vielen Dank für die seit Jahrzehnten anhaltende Unterstützung unserer Feuerweheren, beginnend mit einer Wärmebildkamera bis hin zu den Schwimmsaugern heute“, bedankte sich Kreisbrandrat Micheal Reitzenstein nach der Übergabe. „Gerade für das Hochwassergebiet, in dem viele unserer Gemeinden liegen, sind die Schwimmsauger doppelt nützlich.“

Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern (r.) übergibt 12 Schwimmsauger im Landratsamt Würzburg an Kreisbrandrat Michael Reitzenstein (l.),

Landrat Thomas Eberth (Mitte) und an die Vertreter von zwölf Feuerwehren. © Foto: Daniel Schmitt

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