Aktuelles

Fünf Jugendliche unserer Feuerwehr nahmen am Freitag am Wissenstest in Leinach mit Erfolg teil.

Das diesjährige Thema war  „Verhalten bei Notfällen". In der Theorie und Praxis konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen. Neben dem richtigen Absetzen des Notrufs waren auch erste Hilfe Maßnahmen, wie Schocklage und stabile Seitenlage, Teil der Prüfung.

Wir gratulieren den Jugendlichen herzlich und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß in der Jugendfeuerwehr.
Bild-Jugendfeuerwehr-Wissenstest-2019

Hinten v.l.n.r.: Philip Nguyen (Stufe 1), Nico Jung (Stufe 1), Paul Ebert (Stufe 2), Monja Wilhelm (Jugendwart)
Vorne v.l.n.r.: Valentin Menig (Stufe 1), Yannick Dill (Stufe 1)

Nach 6 Wochen Sommerpause haben wir das neue Jugendfeuerwehrjahr am Samstag mit einem Grillabend und anschließender DVD-Nacht im Feuerwehrhaus begonnen. Zum Grillabend waren auch die Eltern und Geschwister der Jugendfeuerwehrler herzlich eingeladen. Bevor es jedoch in den gemütlichen Teil überging, zeigten die Jugendlichen ihren Eltern, was im Oktober bei der Leistungsprüfung von ihnen gefordert wird. Hierfür waren 3 Stationen (bei der Leistungsprüfung sind es insgesamt 11 Aufgaben) aufgebaut - Auswerfen eines C-Schlauchs, Zielwurf mit der Feuerwehrleine, Zielspritzen mit der Kübelspritze. Nach einer Einweisung der Eltern durch ihre Kinder wurde ein kleiner Wettbewerb durchgeführt - Eltern gegen Kinder. Dass unsere Jugendlichen ihre Eltern sehr gut in die Aufgaben eingewiesen haben, und echte Gentlemen sind, zeigte das Ergebnis. Die Eltern gewannen knapp mit 13 1/2  zu 14 Fehlerpunkten. Somit durften sich die Eltern zuerst am Essen bedienen, während die Jugendlichen die Stationen abbauten und die Geräte wieder ordnungsgemäß auf den Fahrzeugen verlasteten. Nach der Stärkung mit Bratwurst, Steak und leckeren Salaten sowie anschließendem gemütlichen beisammen sitzen, waren die Jugendlichen froh, als die Eltern endlich den Heimweg antraten und die DVD-Nacht beginnen konnte. Nach einer kurzen Nacht, gemeinsamen Aufräumen und Frühstück am nächsten Tag, wurden die Jugendlichen von Ihren Eltern wieder am Feuerwehrhaus abgeholt.

Das „JA-Wort“ gaben sich am Samstag den 03.08.2019 der Feuerwehrkamerad Tobias Seubert und seine Verlobte Sandra Klüpfel. Bereits am Mittwoch fand die standesamtliche Trauung im Rathaus Waldbrunn statt.
Am Samstag war neben der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn auch die Freiwillige Feuerwehr Hettstadt mit anwesend und stand Spalier. Tobias war vor seiner Aktivenzeit in Waldbrunn auch bei der Feuerwehr Hettstadt aktives Feuerwehrmitglied. Ebenfalls nahm der Musikverein Waldbrunn das Brautpaar nach der kirchlichen Trauung gebührend in Empfang. Das Brautpaar wurde anschließend beim „Ständchen“ spielen gefordert und musizierte mit. Der Vater von Sandra, unser Kamerad Norbert Klüpfel, übernahm das Zepter und dirigierte den Musikverein.
Im Anschluss eskortierte die Freiwillige Feuerwehr Hettstadt und Waldbrunn den Brautkonvoi nach Waldbüttelbrunn. Wir wünschen den beiden alles erdenklich Gute für die Zukunft.

Am Freitag den 19.07.2019 stand die planmäßige zweite Hauptübung der Freiw. Feuerwehr Waldbrunn auf dem Terminplan. Gegen 19:30 Uhr ging der Übungsalarm bei der Feuerwehr ein, gemeldet wurde ein ausgedehnter Flächenbrand in der Waldbrunner Flur.
Umgehend rückte die Feuerwehr aus. An der fiktiven Einsatzstelle angekommen, entschied der Einsatzleiter nach der Erkundung, zunächst zwei C-Strahlrohre für den ersten Löschangriff vom Löschwassertank des HLF20 vorzunehmen und parralel hierzu eine Wasserversorgung vom nächsten Hydranten, welcher rund 200 Meter entfernt lag, aufzubauen.

Da bereits zu Beginn absehbar war, dass die Wasserversorgung über den Hydranten nicht ausreichend sein wird um den großen Wasserbedarf zu decken, wurde das zweite Löschgruppenfahrzeug LF8 damit beauftragt eine weitere Wasserförderstrecke aus dem rund 100 m³ Wasser fassenden alten Hochbehälter aufzubauen. Darüber hinaus, wurden umgehend (fiktiv) weitere Feuerwehren zur Unterstützung der Löscharbeiten sowie der Wasserversorgung nachgefordert.

Am HLF20 wurde die Mannschaft damit beauftragt, den 10 m³ Wasser fassenden Faltbehälter aufzubauen, um vor Ort eine unabhängige Löschwasserversorgung sicherstellen zu können.

Im Übungsverlauf wurde auf der rund 400 Meter langen Wasserförderstrecke, neben der Tragkraftspritze, auch die Vorbaupumpe des LF8 genutzt um den Förderdruck aufrechtzuerhalten. Der Einsatzleiter entschied zusätzlich, die Löschmaßnahmen mit dem fest verbauteten Wasserwerfer zu unterstützen.

Nachdem der fiktive Flächenbrand gelöscht war, ging es für alle Kameradinnen und Kameraden an die Aufräumarbeiten.

Nachdem alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit aufgerüstet waren, konnten sich jeder Übungsteilnehmer bei einer Bratwurst und einem Kaltgetränk im Feuerwehrhaus stärken.

Am Samstag den 01.06.2019 stellten sich zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn der Leistungsprüfung „technische Hilfeleistung“. Angenommen wurde ein nächtlicher Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die Floriansjünger müssen hierbei innerhalb 240 Sekunden die simulierte Personenbefreiung durchführen. Zuvor wird die Unfallstelle abgesichert, der Brandschutz erstellt, Licht aufgebaut und das Unfallfahrzeug sicher unterbaut und gegen wegrollen gesichert. Bei der Prüfung muss die Mannschaft gut trainiert und eingespielt sein, damit die Übung innerhalb der Sollzeit erfolgreich bestanden wird. Auch müssen die Ausrüstungsgegenstände in einem tadellosen Zustand sein.
Unter den Augen von den Prüfern Winfried Weidner, Stefan Schmidtberger und Markus Haberstumpf stellten sich die 13 Prüflinge bei sommerlich, warmen Temperaturen der Prüfung. Auch die Kommandanten und der Bürgermeister begutachteten die Leistung. Zaungäste aus Waldbrunn erfreuten sich ebenfalls, die Feuerwehr in Aktion sehen zu dürfen. Im Anschluss an die Prüfung durften sogar die kleinen Zaungäste das „große“ Feuerwehrauto besichtigen. Eine Bürgerin spendierte Eis für die Mannschaft sowie für die kleinen Gäste.
Beide Gruppen legten die Einsatzübung innerhalb der Sollzeit ab. Auch Fehler mussten die Prüfer erfolglos suchen. Im Anschluss an die Abnahme bedanken sich Bürgermeister Fiederling, Kommandant Alfred Wilhelm und Kreisbrandinspektor Winfried Weidner bei der Mannschaft.


Im Bild v.l.n.r: Vordere Reihe: Kommandant Alfred Wilhelm, Kreisbrandinspektor Winfried Weidner, Monja Wilhelm, Lukas Heeg, Jonas Dittrich, Judith Genheimer, Selina Wilhelm, Matthias Prestel, Maunel Menig, Stellv. Kommandant Markus Haberstumpf, Stellv. Kommandant Dominik Kuhn, Kreisbrandmeister Stefan Schmidtberger, hintere Reihe: Marcus Kraus, Florian Garrecht, Bernhard Behra, Edwin Jung, Aaron Mende, Theresa Mahler

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