Bautagebuch Gerätewagen Logistik 1

 

09.12.2020

Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Waldbrunn 33.600 Euro für die Beschaffung eines GW-L1 für die FFW Waldbrunn


Förderung der unterfränkischen Feuerwehren: Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Waldbrunn 33.600 Euro für die Beschaffung eines Gerätewagens-Logistik GW-L1 für die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn
Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Waldbrunn (Landkreis Würzburg) 33.600 Euro für den Kauf eines Gerätewagens-Logistik GW-L1 für die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn bewilligt. Bei dieser Beschaffungsmaßnahme handelt es sich um eine Erstbeschaffung.
Der Gerätewagen Logistik GW-L1 besitzt ein handelsübliches Fahrgestell mit Straßenantrieb und eine Ladefläche mit Plane oder einem Kofferaufbau. Seine zulässige Gesamtmasse soll maximal 7.500 kg betragen. Er hat eine Nutzlast von mindestens 2.000 kg sowie am Heck des Fahrzeuges eine Ladebordwand mit einer Mindestnutzlast von 750 kg. Auf der Ladefläche müssen zudem mindestens vier Rollcontainer oder Gitterboxen transportiert werden können. Die Besatzung besteht entweder aus einem Trupp (2 Personen) oder einer Staffel (6 Personen).
Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.

20.06.2019
Mainpost veröffentlicht folgenden Artikel:

Eine Grundsatzentscheidung traf der Gemeinderat Waldbrunn in dessen jüngster Sitzung zur Ersatzbeschaffung für ein in die Jahre gekommenes Löschfahrzeug mit der fachspezifischen Bezeichnung "LF8". Kaum zu glauben, war für die Ratsmitglieder und Zuhörer, was Kommandant und Vorsitzender Alfred Wilhelm vorab hierzu an Informationen als Entscheidungsgrundlage bei der Regierung von Unterfranken, Kreisbrandrat und dem zuständigen Kreisbrandinspektor gesammelt hatte.
Die Gesamtkosten bei Beschaffung jeweils eines Logistik-Fahrzeugs und TLF 3000 sind niedriger, als wenn nur ein Logistik-Löschfahrzeug mit Wassertank und Ladebordwand den Fuhrpark künftig ergänzen. Grund dafür sind verbindliche Förderzusagen durch die Regierung, die jedoch nur für die Beschaffung von zwei sich ergänzenden Fahrzeugen gelten. Um Beschaffungskosten zu sparen, votierte der Gemeinderat einstimmig und grundsätzlich für die Beschaffung zweier Fahrzeuge. Keine Förderung möglich!
In Vorbereitung einer Ersatzbeschaffung für ein inzwischen 33 Jahre altes "LF8" hatte die örtliche Feuerwehrführung Überlegungen angestellt hinsichtlich eines möglichst zweckmäßigen Fahrzeuges. Als sinnvollste Variante hatten sich die Verantwortlichen nach Aussage des Kommandanten dabei auf ein Logistik-Löschfahrzeug mit 2000-Liter-Wassertank, Ladebordwand und Logistik-Rollbehältern verständigt. Der Preis hierfür beläuft sich auf 330 000 Euro. Weil es sich dabei aber um kein Norm-Fahrzeug handelt, sei keine Förderung zu erhalten, teilte Kommandant Wilhelm dem Gemeinderat mit.
Stattdessen sei ein kleineres Logistik-Norm-Fahrzeug mit 3000-Liter-Wassertank samt Rollcontainer erhältlich für rund 140 000 Euro. Hierfür sei ein Zuschuss von 33 600 Euro zugesichert. Jedoch macht laut Kommandant Wilhelm ein solches Fahrzeug die Beschaffung eines weiteren TLF 3000 (Tanklöschfahrzeug) Fahrzeugs mit Kosten von 290 000 Euro erforderlich. Hierfür wurde von der Regierung von Unterfranken eine Fördersumme von 73 500 Euro zugesichert.
Gerätehaus muss erweitert werden.
Nach einem Hinweis des Kommandanten reichen wegen des zusätzlichen Fahrzeugs dann allerdings die vorhandenen Stellplätze im Feuerwehrgerätehaus nicht aus. Deshalb werde eine Erweiterung des Gerätehauses notwendig. An den hierfür zu erwartenden Kosten von geschätzten 200 000 Euro würde sich die Regierung zusätzlich mit fast 30 000 Euro beteiligen. "Mit einer Erweiterung der Fahrzeughalle könnte gleichzeitig auch ausreichend Platz geschaffen werden zur Unterbringung der unterschiedlichen Fahrzeugbestückungen", gab der Kommandant zu bedenken.
In Abwägung von Kosten, verbindlicher Förderzusagen und dem zu erwartenden  Einsatzspektrum für die nächsten dreißig bis fünfzig Jahre, befürwortete das Gremium grundsätzlich die Beschaffung von zwei sich ergänzenden Fahrzeugen. "Bis zur Auslieferung werden nach den bestehenden Erfahrungen bis zu zwei Jahre ins Land gehen. In der Zwischenzeit bleibt für den Gemeinderat ausreichend Zeit sich Gedanken zu machen über die Erweiterung der Fahrzeughalle", merkte  Bürgermeister Hans Fiederling an.

 

14.06.2019

Beschluss des Gemeinderates zur Beschaffung eines TLF 3000 St. und eines GW-L1

 

2015 / 2016

Erstmalige Rücklagenbildung im Gemeindehaushalt für eine Ersatzbeschaffung des LF8

Erstmalig wurde die Gemeinde Waldbrunn über die anstehende Ersatzbeschaffung für das LF8 im Jahr 2015 informiert. Ab 2016 wurden im Gemeindehaushalt jährlich 50.000, -€ Rücklage gebildet.

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