Aktuelles

Am 24. Oktober stand planmäßig eine Übung unserer Atemschutzgruppe auf dem Plan. Da zeitgleich auch die Übung der Jugendfeuerwehr geplant war, wurde die Übung gemeinsam durchgeführt.

Ziel der kombinierten Ausbildung war es, das Standardvorgehen bei einem gemeldeten Brand zu üben. So wurde insbesondere die Punkte korrektes ausrüsten der Atemschutzgeräteträger, Atemschutzüberwachung, Strahlrohrhandling und Wärmebildkamera geschult.

Die Jugendfeuerwehr kümmerte sich zu Beginn der Übung direkt darum, die Löschwasserversorgung aus einem Unterflurhydranten zum Löschgruppenfahrzeug herzustellen. Außerdem unterstützten die Jugendlichen das Vorgehen der Trupps außerhalb des Gefahrenbereichs.

Nachdem die erste Brandbekämpfung am Übungsfeuer durchgeführt war und das Feuer fiktiv gelöscht war, ging der erste Angriffstrupp gemeinsam mit den Jugendlichen zur Löschübung mit dem Hohlstrahlrohr vor. Hierbei wurde auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand geachtet um die Jugendlichen nicht zu gefährden. Das Handling mit dem Hohlstrahlrohr und der Wärmebildkamera wurde intensiv geübt, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Knapp eine Woche nachdem einige Kameraden der aktiven Mannschaft ihr Können bei der THL-Leistungsprüfung unter Beweis stellten, zeigte auch unsere Jugend ihr Können.

Alle fünf Jugendlichen haben den Wissenstest erfolgreich abgelegt.
Inhalt des diesjährigen Wissenstests waren Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung.

Wir gratulieren unseren 5 Jugendlichen und wünschen weiterhin viel Spaß in der Feuerwehr!

Folgende Stufen wurden abgelegt:
Stufe 1 (Bronze): Nina Jung, Julius Kleespies, Elisa Thornagel
Stufe 2 (Silber): Johannes Thornagel, Aaron Mende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild v.l.n.r: Kreisbrandinspektor Winfried Weidner, Julius Kleespies, Nina Jung, Aaron Mende, Elisa Thornagel, Johannes Thornagel, 1. Jugendwart Dominik Kuhn

Am Samstag den 21.10.2017, legten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ab. Als Einsatzszenario wurde ein nächtlicher Verkehrsunfall mit einem PKW angenommen, eine Person war auf der Fahrerseite eingeklemmt und musste befreit werden.

In einem Zeitrahmen von maximal vier Minuten, mussten die Kameraden die Einsatzstelle absichern, ausleuchten, den Brandschutz sicherstellen, sowie die Person aus dem Fahrzeug befreien.

Nachdem der Gruppenführer seinen Einsatzbefehl erteilt hat, wurde das Fahrzeug zunächst durch den Angriffstrupp sicher unterbaut. Anschließend konnte ein Kamerad die verletzte Person im Fahrzeug betreuen. Parallel dazu ging ein Trupp mit Spreizer und Schneidgerät zur Personenbefreiung vor.

Neben der erwähnten Prüfungsaufgabe besteht die Leistungsprüfung außerdem noch aus verschiedenen Truppaufgaben, welche jeweils zwei Feuerwehrkameraden zusammen bewältigen müssen. Die zu bewältigenden Aufgaben stammen aus dem Bereich "Erste Hilfe" sowie technischer Hilfeleistung. Im Bereich technische Hilfeleistung muss der jeweilige Trupp die Gerätschaften aufbauen und dabei einsatztaktische und sicherheitsrelevante Grundsätze erläutern. Zusätzlich bewältigten Kameraden der höheren Leistungsstufen Theoriefragen zu dem umfangreichen Themengebiet der technischen Hilfeleistung. 

Unter den Augen der Prüfer, des stellvertretenden Kommandanten Marco Fella und des Bürgermeisters Hans Fiederling, zeigten die beiden Gruppen ihr Können. Teilweise strömender Regen machte die Prüfung zudem nochmals realitätsnaher. Besonders erfreulich ist, dass fünfmal die Anfangsstufe eins (Bronze), der Leistungsprüfung abgelegt wurde.
In Summe stellten sich vier Frauen der Herausforderung. Über diese Tatsache waren Kreisbrandinspektor Weidner, sowie Bürgermeister Fiederling sehr erfreut.

Im Verlauf des Abends wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn auch noch bei einem Ernstfall gefordert. Ein PKW verunfallte bei regennasser Fahrbahn im Baustellenbereich der Autobahn A3. Die Kameraden wendeten hier unter anderem Elemente der Leistungsprüfung an. Die Einsatzstelle wurde unter anderem abgesichert und ausgeleuchtet.

Folgende Stufen wurden abgelegt:

  • Stufe 1 (Bronze): Anna-Lena Genheimer, Judith Genheimer, Selina Wilhelm, Thomas Seufert, Edwin Jung
  • Stufe 2 (Silber): Monja Wilhelm, Philipp Lanny, Florian Garrecht
  • Stufe 3 (Gold): Dominik Kuhn
  • Stufe 4 (Gold-Blau): Alexander Albert, Lukas Heeg, Marcus Kraus, Steffen Ehmann
  • Stufe 6 (Gold-Rot): Roman Dürrnagel, Benjamin Jose

    Gruppenbild der Teilnehmer


Bild: Vordere Reihe, v.l.n.r.: Bürgermeister Hans Fiederling, Schiedsrichter Holger Seubert, Kreisbrandinspektor Winfried Weidner, Gruppenführer Dominik Kuhn, Judith Genheimer, Selina Wilhelm, Anna-Lena Genheimer, Edwin Jung, Thomas Seufert, Marcus Kraus / Hintere Reihe, v.l.nr.: Stellvertretender Kommandant Marco Fella, Benjamin Jose, Philipp Lanny, Monja Wilhelm, Steffen Ehmann, Lukas Heeg, Florian Garrecht, Alexander Albert, Roman Dürrnagel

Am Samstag den 30. September, machten sich mehrere Kameraden unserer Atemschutzgruppe auf den Weg nach Külsheim. Ziel war das ehemalige Kasernengelände der Bundeswehr, welches mittlerweile als Gewerbepark durch zahlreiche Firmen genutzt wird. Auf dem dortigen Gelände befindet sich das Übungsgelände des I.F.R.T, welches sich auf die Ausbildung von Feuerwehrangehörigen spezialisiert hat. Zu diesem Zweck werden unter anderem mehrere und verschiedenartige Brandcontainer (BSA) vorgehalten.

An diesem Tag fanden auf dem hiesigen Gelände die Texport Action Days statt. Wie der Name schon verrät, ist der Veranstalter der Hersteller von Feuerwehr Schutzbekleidung "texport".

Die Kameraden hatten an diesem Tag die Gelegenheit, sich umfangreich und praxisnah in verschiedenen Themengebieten fortzubilden. Es standen unter anderem folgende Themen in Theorie und Praxis auf dem Programm:

  • Durchgang in der Wärmeerfahrungsanlage (BSA / Brandcontainer)
  • Einsatzmanagement
  • Schlauchmanagement & Strahlrohrhandling
  • Gurtsysteme & Selbstsicherung
  • Atemschutznotfall & -Rettung
  • Moderne PSA im Feuerwehrbereich
  • Microklima in Feuerwehr-Schutzbekleidung.

Das Feedback unserer Kameraden war durchweg positiv. Der komplette Praxisteil wurde von erfahrenen Ausbildern verschiedener Berufsfeuerwehren in Kleingruppen zu je drei Personen durchgeführt. Hierdurch konnte in kurzer Zeit umfangreiches Wissen vermittelt werden. Insbesondere der Praxisteil im holzbefeurten Brandcontainer mit eingebauter Atemschutzkriechstrecke, war sehr lehrreich.
Zum einen konnten selbst Kameraden, welche schon vergleichbare, gasbefeuerte Anlagen zu Trainingszwecken besucht haben, noch einmal die persönlichen und technischen Grenzen erfahren (ein Kriechstreckendurchgang bei über 100° Raumtemperatur und unter echter "Nullsicht" ist nocheinmal ein anderes Erlebnis, als der jährliche Durchgang in der Übungsstrecke der Feuerwehrschule), zum anderen konnten die Kameraden auch die Grenzen moderner Schutzkleidung und deren eingebauter Membrane erfahren, sowie das Strahlrohrhandling trainieren.

An dieser Stelle bedanken wir uns zum einen beim Veranstalter, der Firma texport, für die Möglichkeit, an diesem super organisierten Tag teilnehmen zu dürfen. Zum anderen bedanken wir uns insbesondere auch bei allen Ausbildern, für die spürbare Motivation in so kurzer Zeit so viel Wissen zu vermitteln!

Sicher könnten wir noch viel über den Tag schreiben, doch bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte:

"Florian Waldbrunn 11/1-1 von Florian Waldbrunn 40/1-1 kommen" 
 
Das Funkgerät ist bei einem Einsatz einfach nicht wegzudenken. So muss auch der Umgang mit dem Funkgerät immer wieder geübt werden. 
 
Nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des Digitalfunks und die Handhabung des Handsprechfunkgerätes, konnten wir mit dem praktischen Teil der Übung beginnen. 
 
Bei einer Art Dorf-Ralley mussten von den Jugendlichen verschieden Fragen per Funk beantwortet werden. Nach dem Beantworten einer Frage, gab es, ebenfalls über Funk, von der  "Einsatzleitung" den nächsten "Einsatzort" mit neuer Aufgabenstellung. 
 
So konnte das richtige Ansprechen und Antworten über Funk geübt werden. Zudem war Funkdisziplin gefordert, da die Jugendlichen in 2 Gruppen unterwegs waren. 
 
Hast du auch Lust mal eine andere Art der digitalen Kommunikation - ohne Telefon und Smartphone - kennen zu lernen? Dann schau doch bei einer unserer Jugendübungen vorbei! Die nächste Übung findet am 10.10. um 18:45 im Feuerwehrhaus statt.
 
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