Aktuelles

Am 23.01.2015 fanden sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn im Feuerwehrhaus ein. Vorstand und Kommandant Alfred Wilhelm begrüßte die Mitglieder in allen Altersklassen. Neben Kdt. und der Vorstandschaft waren auch Bürgermeister Hans Fiederling und die stellvertretende Bürgermeisterin Johanna Wander anwesend. Von der Landkreisführung war der zuständige Kreisbrandmeister Achim Roos erschienen. Winfried Weidner konnte im Laufe der Veranstaltung dazu stoßen, da er zusammen mit Kreisbrandrat Heinz Geißler bei einem größeren Einsatz am Main bei Erlabrunn gebunden war.

Zurückblickend war das Jahr 2014 vereinsmäßig schwer zu toppen! Aber auch Übungen, Ausbildungen und Einsätze forderten die Aktive Wehr.

Gleich drei Jubiläen standen im vergangenen Jahr auf dem Programm. 140 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 25 Jugendfeuerwehr sowie die groß angelegte 850 Jahrfeier der Gemeinde Waldbrunn forderten die Mitglieder sehr. Dank des konstant hohen Arbeitseinsatzes und der vielen Helferstunden konnten von April bis Juli die Festlichkeiten ausgerichtet werden. Hiermit möchten wir nochmals das hohe, zeitliche Engagement bei den Feierlichkeiten aber auch bei Eigenleistungen wie dem Umbau des neuen Mannschaftstransportwagens und der neuen Homepage betonen und unseren Dank aussprechen.
Begonnen vom Festkommers mit staatlichen Ehrungen bis hin zum Vereinsausflug zu unserer Partnerwehr war 2014 reich bestück.

Parallel stand die ständige und vielseitige Ausbildung nicht still. Höhepunkte waren hier die erstmals eingefügte Samstagsausbildung, welche in 2015 wiederholt wird. Aber auch Lehrgänge in der staatlichen Feuerwehrschule wurden reich genutzt. Die Jugendfeuerwehr mit Jugendwart Sebastian Weidner, legte im vergangen Jahr die Jugendleistungsprüfung ab.
Am Samstag des Dorffestes fuhr die First Responder Mannschaft ihren tausendsten Einsatz seit Ihrem bestehen im Jahre 2000. Auch weiterhin ist bei medizinischen Notfällen gewährleistet, dass die Hilfe unsere Bürger schnell und kompetent erreicht und so wichtige erste Maßnahmen getroffen werden. Bei Feuerwehreinsätzen an Werktagen wird die Wehr durch acht freiwillige Feuerwehrleute der Firma Hensel unterstützt. Dies optimiert die Mannschaftsstärke tagsüber enorm. Im Monat Dezember wurde die Tagesalarmgruppe sogar zweimal innerhalb einer Woche gefordert. Für das große Engagement der Firma Hensel und den Angestellten hier auch ein herzliches Dankeschön. Am Festkommers gab es hierfür bereits eine staatliche Ehrung. Erfreulich ist auch, dass die neue Personaleinstellung der Gemeinde die Aktive Mannschaft bereichert und stärkt.

Neben den weitreichenden Informationen wurde am 23.01.2015 auch eine neue Vorstandschaft gewählt. Beisitzer und Ehrenkommandant Karl Fuchs stellte sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl zu Verfügung. Hierfür wurde Dieter Frank einstimmig gewählt. Die restliche Vorstandschaft wurde in Ihrem Amt bestätigt und gliedert sich wie folgt: Vorstand Alfred Wilhelm mit Stellvertreter Gerhard Höß, Kassier Roman Dürrnagel, Schriftführerin Carolin Haberstumpf und wie erwähnt Beisitzer Dieter Frank. Die Vorstandschaft wird durch gewisse Fachkremen ergänzt, sodass personenbezogen die Bereiche optimiert sind und der große Aufgabenkreis verteilt ist.

Die Grußworte von Bürgermeister Fiederling und des Kreisbrandinspektors Winfried Weidner sowie des Kreisbrandmeisters Achim Roos richteten sich an die Mannschaft und griff das große Engagement aus 2014 auf. Denn auch in 2015 soll dies wieder unsere Leitmaxime sein, getreu unserem Spruch: Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr.


Bild 1, Vorstände und Kommandanten v.l.n.r.: Stellv. Kdt. Marco Fella, Stellv. Vorstand Gerhard Höß, Kdt. und Vorstand Alfred Wilhelm

Bild 2, erweiterte Vorstandschaft mit Festausschuss 2014 v.l.n.r.: Alfred Wilhelm, Marco Fella, Marcus Kraus, Dominik Kuhn, Steffen Ehmann, Gerhard Höß, Tobias Schneider, Carolin Haberstumpf, Markus Haberstumpf, Christian Fella, Dieter Frank, Norbert Klüpfel, Michael Pabst und Christian Baunach. Im Bild fehlen: Roman Dürrnagel, Armin Genheimer, Lukas Heeg, Alexander Albert, Sebastian Weidner

Am Mittwoch den 10.12.2014 war es soweit. Eine kleine Abordnung konnte die neu erworbene Tragkraftspritze „FOX“ beim Händler abholen.
Die neue Tragkraftspritze löst die 31 Jahre alte TS 8/8 von Bachert ab. Die Rosenbauer FOX leistet pro Minute 1000 Liter bei 10 Bar. Die neue Norm löst die alte Norm ab, neu heißt die Pumpe: PFPN 10-1000. Das betriebsbereite Gewicht beträgt 167kg und wird von 4 Feuerwehrleuten getragen und ist sehr flexibel einsetzbar. Die FOX wird von einem BMW Boxermotor angetrieben, hat 75 PS und ist luftgekühlt.
Für die Maschinisten ist die Pumpe sehr intuitiv. So lässt sich zum Beispiel per Knopfdruck der Motor starten. Die Anzeigen sind übersichtlich und geben immer Auskunft über den aktuellen Betriebszustand. Wie im HLF 20 ist auch hier eine einheitliche Bedienerlogik für den Maschinisten. Zum Beleuchten der Einsatzstelle ist ein Halogen Scheinwerfer montiert.
Als Zusatzoptionen wurde die Standardpumpe zusätzlich mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Die Pumpe verfügt außerdem über eine extra Lenzfunktion zum Auspumpen von z.B. vollgelaufenen Kellern. Ein extra Pumpendruckregler und Eingangsdruckregler wurde bei der Neubeschaffung ebenfalls berücksichtigt. Diese Optionen dienen primär zur erweiterten Sicherheit und zur Erleichterung der Maschinisten im Einsatzfall.
Die neue, flexible Tragkraftspritze ist hauptsächlich zur Wasserförderung über lange Wegstrecken gedacht und kann die Wasserentnahme an entlegenen Stellen vornehmen. In Waldbrunn hat die neue PFPN 10-1000 vor allem am Wasser-Hochbehälter sowie am Wasserspeicher an der Mehle Priorität.

 

 

Die Sirenen im Landkreis Würzburg müssen zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit durch eine Probealarmierung überprüft werden. Diese wird am

Samstag, den 6.Dezember 2014 ab 11 Uhr

erfolgen.

 Hierbei wird unterschieden zwischen:

• „Warnung der Bevölkerung“ (hiervon sind die Gemeinden im Umkreis von 25 KM um das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld betroffen)
• „Alarmierung der Feuerwehr“

Nur durch den tatsächlichen Betrieb können eventuell vorhandene Mängel an den Sirenenanlagen oder den Alarmgebern erkannt und behoben werden.
Sollte an diesem besagten Tag die Waldbrunner Sirene ohne Funktion sein, bitten wir dies der Gemeinde oder Feuerwehr mitzuteilen.

Nikolaus in Waldbrunn erfolgreich geweckt

Der Adventsmarkt war für die Waldbrunner und vielen Gästen aus den umliegenden Gemeinden wieder ein Treffpunkt für gemütliche Gespräche beim Glühwein und Kaffee. Bei kaltem, trockenem Wetter war für die kleinen Besucher das Wecken des Nikolauses der Höhepunkt des Adventsmarktes. Ohne die Waldbrunner Kinder besteht die Gefahr, dass er den Nikolaustag verschläft. Anlässlich des 850jährigen Jubiläums war in diesem Jahr zusätzlich ein Kleinkindkarussell aufgestellt, das sehr beliebt war. Als Märchenerzählerin zog Helena Beuchert kleine und große Besucher in ihren Bann. Für das leibliche Wohl sorgten die Waldbrunner Vereine, und die Möglichkeit Weihnachtsgeschenke zu kaufen wurde durch die zahlreichen Hobbykünstlergeboten. Im Rahmenprogramm war ein offenes Adventssingen, die Waldbrunn Musikanten und die Bläserklasse Eisingen/Waldbrunn spielten adventliche Weisen. Die Kindergartenkinder erfreuten mit einem adventlichen Lied.

Quelle: Mainpost

 

Am Dienstag den 04.11.2014 fand erstmals eine Gemeinschaftsübung der Atemschutzgruppe und der Jugendfeuerwehr am Feuerwehrhaus statt.
Pünktlich um 19:15 Uhr konnte die Übung beginnen. Ziel der kombinierten Heißausbildung war es zum einen Teil für die Atemschutzgruppe den Umgang mit der neuen Wärmebildkamera zu schulen. Weitere Schulungsinhalte der Praxisübung, waren der standardmäßige Aufbau nach der internen fixierten „Standardeinsatzregel Brand – Menschenleben in Gefahr“. Ferner ging es um den sicheren Umgang mit dem Hohlstrahlrohr bei der Brandbekämpfung.


Ziel der Jugendfeuerwehr war primär die Löschwasserversorgung vom LF 8 zum HLF 20 aufzubauen und außerhalb des Gefahrenbereiches zu unterstützen.
Als Einsatzszenario wurde ein Zimmerbrand mit einer vermissten Person angenommen. Das erst eintreffende Fahrzeug stellte die Atemschutzgeräteträger bereit und Begann umgehend mit dem Löschaufbau und der Menschenrettung. Die Person (eine Puppe) wurde rasch gefunden und gerettet. Das nachrückende LF 8 mit den Jugendlichen kümmerte sich um die Wasserzufuhr. Natürlich durften die Jugendlichen im Übungsverlauf auch selbst einige Strahlrohre in Betrieb nehmen und sich mit der Wärmebildkamera auseinander setzen.

Zum Abschluss der Atemschutzübung stand für die Geräteträger ein kleiner Fitness Workout mit dem Atemschutzgerät auf dem Plan. Hierzu absolvierten die Atemschützler mit voller Ausrüstung und angeschlossenem Lungenautomat eine Konditionsstrecke. So konnte die Belastung bei einem echten Einsatz simuliert werden.
Erfreulich ist auch, dass vom heimischen Unternehmen Hensel zwei neue Atemschutzgeräteträger aus Zell und Margetshöchheim an der Übung teilnahmen und die Wehr tagsüber bei Einsätzen verstärken können.

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