Aktuelles

Am Samstag den 21.10.2017, legten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ab. Als Einsatzszenario wurde ein nächtlicher Verkehrsunfall mit einem PKW angenommen, eine Person war auf der Fahrerseite eingeklemmt und musste befreit werden.

In einem Zeitrahmen von maximal vier Minuten, mussten die Kameraden die Einsatzstelle absichern, ausleuchten, den Brandschutz sicherstellen, sowie die Person aus dem Fahrzeug befreien.

Nachdem der Gruppenführer seinen Einsatzbefehl erteilt hat, wurde das Fahrzeug zunächst durch den Angriffstrupp sicher unterbaut. Anschließend konnte ein Kamerad die verletzte Person im Fahrzeug betreuen. Parallel dazu ging ein Trupp mit Spreizer und Schneidgerät zur Personenbefreiung vor.

Neben der erwähnten Prüfungsaufgabe besteht die Leistungsprüfung außerdem noch aus verschiedenen Truppaufgaben, welche jeweils zwei Feuerwehrkameraden zusammen bewältigen müssen. Die zu bewältigenden Aufgaben stammen aus dem Bereich "Erste Hilfe" sowie technischer Hilfeleistung. Im Bereich technische Hilfeleistung muss der jeweilige Trupp die Gerätschaften aufbauen und dabei einsatztaktische und sicherheitsrelevante Grundsätze erläutern. Zusätzlich bewältigten Kameraden der höheren Leistungsstufen Theoriefragen zu dem umfangreichen Themengebiet der technischen Hilfeleistung. 

Unter den Augen der Prüfer, des stellvertretenden Kommandanten Marco Fella und des Bürgermeisters Hans Fiederling, zeigten die beiden Gruppen ihr Können. Teilweise strömender Regen machte die Prüfung zudem nochmals realitätsnaher. Besonders erfreulich ist, dass fünfmal die Anfangsstufe eins (Bronze), der Leistungsprüfung abgelegt wurde.
In Summe stellten sich vier Frauen der Herausforderung. Über diese Tatsache waren Kreisbrandinspektor Weidner, sowie Bürgermeister Fiederling sehr erfreut.

Im Verlauf des Abends wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn auch noch bei einem Ernstfall gefordert. Ein PKW verunfallte bei regennasser Fahrbahn im Baustellenbereich der Autobahn A3. Die Kameraden wendeten hier unter anderem Elemente der Leistungsprüfung an. Die Einsatzstelle wurde unter anderem abgesichert und ausgeleuchtet.

Folgende Stufen wurden abgelegt:

  • Stufe 1 (Bronze): Anna-Lena Genheimer, Judith Genheimer, Selina Wilhelm, Thomas Seufert, Edwin Jung
  • Stufe 2 (Silber): Monja Wilhelm, Philipp Lanny, Florian Garrecht
  • Stufe 3 (Gold): Dominik Kuhn
  • Stufe 4 (Gold-Blau): Alexander Albert, Lukas Heeg, Marcus Kraus, Steffen Ehmann
  • Stufe 6 (Gold-Rot): Roman Dürrnagel, Benjamin Jose

    Gruppenbild der Teilnehmer


Bild: Vordere Reihe, v.l.n.r.: Bürgermeister Hans Fiederling, Schiedsrichter Holger Seubert, Kreisbrandinspektor Winfried Weidner, Gruppenführer Dominik Kuhn, Judith Genheimer, Selina Wilhelm, Anna-Lena Genheimer, Edwin Jung, Thomas Seufert, Marcus Kraus / Hintere Reihe, v.l.nr.: Stellvertretender Kommandant Marco Fella, Benjamin Jose, Philipp Lanny, Monja Wilhelm, Steffen Ehmann, Lukas Heeg, Florian Garrecht, Alexander Albert, Roman Dürrnagel

Am Samstag den 30. September, machten sich mehrere Kameraden unserer Atemschutzgruppe auf den Weg nach Külsheim. Ziel war das ehemalige Kasernengelände der Bundeswehr, welches mittlerweile als Gewerbepark durch zahlreiche Firmen genutzt wird. Auf dem dortigen Gelände befindet sich das Übungsgelände des I.F.R.T, welches sich auf die Ausbildung von Feuerwehrangehörigen spezialisiert hat. Zu diesem Zweck werden unter anderem mehrere und verschiedenartige Brandcontainer (BSA) vorgehalten.

An diesem Tag fanden auf dem hiesigen Gelände die Texport Action Days statt. Wie der Name schon verrät, ist der Veranstalter der Hersteller von Feuerwehr Schutzbekleidung "texport".

Die Kameraden hatten an diesem Tag die Gelegenheit, sich umfangreich und praxisnah in verschiedenen Themengebieten fortzubilden. Es standen unter anderem folgende Themen in Theorie und Praxis auf dem Programm:

  • Durchgang in der Wärmeerfahrungsanlage (BSA / Brandcontainer)
  • Einsatzmanagement
  • Schlauchmanagement & Strahlrohrhandling
  • Gurtsysteme & Selbstsicherung
  • Atemschutznotfall & -Rettung
  • Moderne PSA im Feuerwehrbereich
  • Microklima in Feuerwehr-Schutzbekleidung.

Das Feedback unserer Kameraden war durchweg positiv. Der komplette Praxisteil wurde von erfahrenen Ausbildern verschiedener Berufsfeuerwehren in Kleingruppen zu je drei Personen durchgeführt. Hierdurch konnte in kurzer Zeit umfangreiches Wissen vermittelt werden. Insbesondere der Praxisteil im holzbefeurten Brandcontainer mit eingebauter Atemschutzkriechstrecke, war sehr lehrreich.
Zum einen konnten selbst Kameraden, welche schon vergleichbare, gasbefeuerte Anlagen zu Trainingszwecken besucht haben, noch einmal die persönlichen und technischen Grenzen erfahren (ein Kriechstreckendurchgang bei über 100° Raumtemperatur und unter echter "Nullsicht" ist nocheinmal ein anderes Erlebnis, als der jährliche Durchgang in der Übungsstrecke der Feuerwehrschule), zum anderen konnten die Kameraden auch die Grenzen moderner Schutzkleidung und deren eingebauter Membrane erfahren, sowie das Strahlrohrhandling trainieren.

An dieser Stelle bedanken wir uns zum einen beim Veranstalter, der Firma texport, für die Möglichkeit, an diesem super organisierten Tag teilnehmen zu dürfen. Zum anderen bedanken wir uns insbesondere auch bei allen Ausbildern, für die spürbare Motivation in so kurzer Zeit so viel Wissen zu vermitteln!

Sicher könnten wir noch viel über den Tag schreiben, doch bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte:

"Florian Waldbrunn 11/1-1 von Florian Waldbrunn 40/1-1 kommen" 
 
Das Funkgerät ist bei einem Einsatz einfach nicht wegzudenken. So muss auch der Umgang mit dem Funkgerät immer wieder geübt werden. 
 
Nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des Digitalfunks und die Handhabung des Handsprechfunkgerätes, konnten wir mit dem praktischen Teil der Übung beginnen. 
 
Bei einer Art Dorf-Ralley mussten von den Jugendlichen verschieden Fragen per Funk beantwortet werden. Nach dem Beantworten einer Frage, gab es, ebenfalls über Funk, von der  "Einsatzleitung" den nächsten "Einsatzort" mit neuer Aufgabenstellung. 
 
So konnte das richtige Ansprechen und Antworten über Funk geübt werden. Zudem war Funkdisziplin gefordert, da die Jugendlichen in 2 Gruppen unterwegs waren. 
 
Hast du auch Lust mal eine andere Art der digitalen Kommunikation - ohne Telefon und Smartphone - kennen zu lernen? Dann schau doch bei einer unserer Jugendübungen vorbei! Die nächste Übung findet am 10.10. um 18:45 im Feuerwehrhaus statt.
 

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Am 15.08.2017 fand bei strahlendem Sonnenschein, erstmalig an Mariä Himmelfahrt, unser Tag der offenen Feuerwehrtore statt. Geboten wurde ein buntes Programm für Jung und Alt.

Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und ließen unseren Tag der offenen Feuerwehrtore zu einer erfolgreichen Veranstaltung werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bereits bei allen Besuchern herzlich bedanken. Wir hoffen, Sie hatten einen schönen Tag bei uns und wir dürfen Sie beim nächsten Tag der offenen Feuerwehrtore wieder bei uns begrüßen!

Wir suchen Dich!

An den zahlreichen verschiedenen Stationen war für alle Besucher etwas geboten. Für die Kinder gab es einen heißen Draht, eine Station zum Wasserspritzen mit dem Strahlrohr, ein Glücksrad, die Möglichkeit gemeinsam mit einem Feuerwehrmann das Feuer am Löschtrainer zu löschen, sowie die Möglickeit einer Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto. Diese Station wurden zum großen Teil von unserer Jugendfeuerwehr unterstützt. Für die Erwachsenen Besucher gab es ebenfalls zahlreiche Stationen. So konnten sich die Besucher über verschiedene Themen der Feuerwehr umfangreich informieren. Folgende Themen wurden vorgestellt:

  • Vorführung einer Fettexplosion, welche auftritt, wenn man versucht brennendes Fett mit Wasser zu löschen
  • Station der Fachgruppe First Responder
  • Station zur technischen Hilfeleistung am verunfallten PKW
  • Möglichkeit sich eine Rettungskarte für sein Fahrzeug ausdrucken zu lassen
  • Simulation eines Brandes im Rauchhaus. Praktische Erklärung des Nutzens und der Notwendigkeit von Rauchmeldern
  • Station zur Löschübung mit einem Feuerlöscher am Löschtrainer
  • Stationen zu allen Waldbrunner Fahrzeugen (HLF20, LF8, MZF, MTW), sowie die Ausstellung eines Vorführfahrzeuges der Firma Hensel
  • Vorführung der "Ölspurhexe" der Firma Augé (Fahrzeug zur professionellen Reinigung von Ölspuren)

Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt.

Im Laufe des Tages suchte uns ein kurzer aber heftiger Gewitterschauer heim und sorgte kurzzeitig für Trubel, da die Stationen schnell "in Sicherheit" gebracht werden mussten. Nachdem das Unwetter verzogen war, konnten wir glücklicherweise wieder rasch mit dem Programm fortfahren. In der Zwischenzeit konnten es sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen oder einer Bratwurst in der Fahrzeughalle schmecken lassen.

Wir laden Sie hiermit ein, sich über die vorgestellten Themen auf unserer Webseite zu informieren. Wir haben die zahlreich vorgestellten Themen im Artikel verlinkt.

Haben Sie am Tag der offenen Feuerwehrtore eventuell Interesse am Feuerwehrdienst bekommen? Wir sind immer auf der Suche nach neuen Kameraden und Kameradinnen, egal ob jung oder alt, auch Quereinsteiger sind für uns wichtig! Hier können Sie sich gerne noch einmal informieren und mit uns in Kontakt aufnehmen.

 

 

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