Aktuelles

Programm:

Samstag, 22. November von 15 bis 21 Uhr
Sonntag, 23. November von 14 bis 19 Uhr

•    Waldbrunn, Dorfplatz in der Grabenstraße
•    Ausstellung der Waldbrunner Hobbykünstler
•    Nikolaus wird geweckt am Samstag, um 17.00 & 19.30 Uhr und Sonntag, um 16.30 & 18.00 Uhr
•    Rahmenprogramm gestaltet von Musikverein, WaBe & Kindergarten Bewirtung durch die Vereine
•    Dieses Jahr neu: Zusätzliches Kinderkarussell und eine Märchenerzählerin

 

WÜRZBURG - 3800 Euro für die Wehr


Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Waldbrunn 3800 Euro für die Beschaffung einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird eine Tragkraftspritze TS8/8 mit Baujahr 1981 ersetzt.


Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 Kilogramm sind sie von vier Feuerwehrleuten durchaus zu tragen, so eine Pressemitteilung.


Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist.


Quelle: Mainpost

Am 29.09.2014 erfolgte gegen 19 Uhr eine Großübung im St. Josef-Stift in Eisingen. Angenommen wurde ein Brand mit mehreren vermissten Personen.

Eingesetzte Gruppen aus Waldbrunn:


• HLF 20 mit 6 Atemschutzgeräteträgern
• LF 8 mit 3 Atemschutzgeräteträgern
• MZF

Erste Tätigkeiten:

• Erkundung des Brandobjektes
• Verschaffen eines Zuganges zu verrauchten Wohnungen
• Aufbau der Löschwasserversorgung
• Verschaffen einer zweiten Öffnung per Steckleiter
• Menschenrettung per Steckleiter
• Menschenrettung unter schwerem Atemschutz mit Hilfe der Wärmebildkamera
• Belüftung des Gebäudes

Eingesetzte Feuerwehren:

• FF Eisingen
• FF Kist
• FF Höchberg
• FF Hettstadt
• FF Waldbrunn
• Landkreisführung

 

 

Pressebericht: Ganz nah an der Realität - Große Brandschutzübung im St. Josefs-Stift
Es ist genau 19.15 Uhr als das Heulen der Sirenen losgeht. Ein Mitarbeiter des St. Josefs-Stifts in Eisingen hatte einen Brand in der Küche des Wohnhauses 14 bemerkt, kann aber nicht selbst eingreifen, da der Rauch einfach schon zu dicht ist. Jetzt in das Gebäude zu rennen, würde ihn in Lebensgefahr bringen. Von diesem Zeitpunkt an kann nur noch die Feuerwehr helfen.


Als wenige Minuten später die ersten Wehren eintreffen, wird die Lage der Situation dramatisch: Es sind noch Menschen im Gebäude. „Wahrscheinlich neun im Erdgeschoss und die gleiche Anzahl im ersten Stock“, gibt der Einsatzleiter an die Truppführer weiter. Eile ist geboten. Die Wehrleute kämpfen sich zu den Menschen durch, gleichzeitig werden Schläuche in das Gebäude gelegt, die Lösch- und Rettungsarbeiten laufen auch Hochtouren. Um möglichst schnell zu den Menschen vordringen zu können, greifen die Wehren von mehreren Seiten das Gebäude an. „Ich habe eine Person!“, schreit einer der vielen Retter. „Wir bringen ihn vorne raus!“. Sofort unterstützen mehrere Einsatzkräfte ihre Kollegen. Der erste Bewohner ist im Freien. Um an die Menschen im Obergeschoss zu gelangen, müssen mehrere Leitern und die Drehleiter eingesetzt werden. Am Ende schaffen alle den Weg nach draußen.

Das Szenario war gestellt. Eine große Brandschutzübung. Inszeniert hatte es der Sicherheitsbeauftragte im Fachbereich Brandschutz, Manfred Spiegel, mit dem ersten und zweiten Kommandanten der Eisinger Wehr sowie dem zuständigen Kreisbrandmeister Achim Roos. Mit dabei waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Eisingen, Waldbrunn, Kist, Höchberg und Hettstadt. Die Bewohner „spielten“ Damen und Herren der Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinrinderfeld und Oberaltertheim. Von dem Einsatz gewusst hatten allerdings nur die örtlichen Kommandanten sowie Kreisbrandrat Heinz Geißler, Kreisbrandinspektor Winfried Weidner sowie die beiden Kreisbrandmeister Johannes Sieber und Achim Roos.

„Es ist alles so abgelaufen, wie bei einem Ernstfall. Selbst die Schläuche für den Innenangriff waren mit Wasser gefüllt, um der Realität möglichst nahe zu kommen“, so Spiegel. Die Führung über die rund 100 Männer und Frauen vor Ort hatte der Kommandant der Eisinger Feuerwehr, Ferdinand Schiller.

Kreisbrandrat Heinz Geißler bedankte sich nach der über zwei Stunden andauernden Übung bei allen Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz. Das St.Josefs-Stift, vertreten durch Verwaltungsleiterin Katharina-Eva Bauer, lobte die enorme Kompetenz aller eingesetzten Kräfte.

Fazit der Übung: „Es ist sehr wichtig, dass solche Übungen regelmäßig stattfinden, damit die Rettungskräfte die örtlichen Begebenheiten und Besonderheiten kennenlernen“, so Ferdinand Schiller. Die Bewohner und Mitarbeiter des St.Josefs-Stiftes werden schon seit vielen Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr Eisingen und von Manfred Spiegel in speziellen Brandschutzkursen geschult, auch für das richtige Verhalten im Brandfall.

Quelle: Stift Eisingen, Thomas Senftleben

 

 

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Waldbrunn feierte bei sein 850-jähriges Jubiläum – und den WM-Titel gleich mit.

Selbst die durchwachsene Witterung am Sonntag tat der einzigartigen Stimmung beim großen Dorffest anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung der Gemeinde Waldbrunn vor 850 Jahren keinen Abbruch. Und beim Public Viewing zum großen Finale der Fußball-Weltmeisterschaft wurde das an drei Tagen entstandene und intensiv gepflegte Wir-Gefühl schließlich gekrönt mit dem WM-Titel durch Jogis Jungs.

Dorffest-Waldbrunn_2

Die Bilanz von Bürgermeister Hans Fiederling nach dem Festwochenende könnte kaum besser ausfallen: Bereits am frühen Sonntagnachmittag konnte das Ortsoberhaupt fast aus allen Ständen ein „ausverkauft“ vermelden. Und das, obwohl der Wettergott der ausgelassenen Feierstimmung beinahe einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Viel wichtiger als der wirtschaftliche Erfolg ist für das Ortsoberhaupt jedoch das beim Dorffest offenbar neu erwachte und gestärkte Wir-Gefühl.

Mehr oder weniger ausgeprägt war dies in der Bevölkerung vor allem unter den „Einheimischen“ ohnehin schon. Doch die Resonanz unter den „Neubürgern“ aus den Neubaugebieten war für Bürgermeister Fiederling schlicht und einfach überwältigend. Erkennbar stolz, aber dennoch gewohnt bescheiden, schlenderte das Ortsoberhaupt deshalb durch die Gehöfte entlang der Ortsdurchfahrt, in denen sich die Ortsvereine kulinarisch präsentierten.

Ein hohes Risiko waren die Organisatoren damit eingegangen, die Ortsdurchfahrt rund um Rathaus und St.-Norbertus-Kirche in eine Freiluft-Feiermeile zu verwandeln – ohne jegliche Überdachung. Zwischen Hoffen und Bangen pendelte deshalb die Gefühlslage der Veranstalter auch schon beim Festauftakt am Freitagabend. Beim Sound-Check der Kult-Band „The Jets“ etwa hatten sich pechschwarze Gewitterwolken aufgetürmt. Aber während sich in den Nachbarorten ein heftiges Gewitter entlud, brodelte im Publikum lediglich die Party-Stimmung.

Bestes Feier-Wetter bescherte auch der Samstag zur offiziellen Eröffnung. Galant überließ Bürgermeister Hans Fiederling den obligatorischen Bieranstich seiner Stellvertreterin Johanna Wander an deren Geburtstag. Trotz Regenschauer am war der Mittagstisch am Sonntag der absolute Renner und schnell alle Töpfe geleert. In allen nur denkbaren Facetten aus Kultur und Unterhaltung präsentierte sich der Ort über das gesamte Wochenende. Unter anderem widmete sich das Jugendtheater in einem Kurzstück der geschichtlichen Vergangenheit.

Die Inszenierung galt den alten Wurzeln Waldbrunns. Aus den drei Siedlungen Albstatt, Haselbrunn und Waldbrunn entwickelte sich der Ort bis in die Gegenwart. Und bereits bei der Gründung des Bistums Würzburg in den Jahren 741/742 wurde der karolingische Königshof Albstatt erwähnt. Dieser gelangte mit den Weilern Waldbrunn und Haselbrunn im Jahr 1164 durch Tausch in den Besitz des Klosters Oberzell.

Auf die Geschichte des Ortes ging auch Pfarrer Jerzy Jelonek im Festgottesdienst ein. Zu einem Hit entwickelte sich dabei das „Waldbrunner Lied“, dessen Text vom Vorsitzenden des Musikvereins, Erhard Frank, neu verfasst wurde. Hitverdächtig präsentierte sich auch Nachwuchs-Song-Writer Dominik Fritz auf der Show-Bühne.

Im Rahmen des Dorffests galt es für den Gesangverein „Liederkranz“, sein 90-jähriges Bestehen zu feiern. Ihren Beitrag zum Ganzen lieferten die Sänger mit Konzerten eines eigens gegründeten Projekt-Chors. Einen weiteren Feieranlass lieferte der TTC Waldbrunn mit seinem 35-jährigen Gründungsjubiläum. Zum Anschnitt der von Anina Langhirt gestalteten Jubiläumstorte konnte Bürgermeister Hans Fiederling auch seine Eisinger Kollegin Ursula Engert begrüßen.

Insgesamt präsentierte Waldbrunn bei seinem Dorffest vieles, was bisweilen in aller Bescheidenheit im Stummen schlummerte. „Aber so sind einfach Waldbrunn und seine Menschen. Deren Armut in frühester Geschichte hat die Bevölkerung bis heute geprägt, was aber kein Fehler sein muss“, lautete das zufriedene Resümee von Ortsoberhaupt Hans Fiederling.

Zwar war das Dorffest der bisherige Höhepunkt des Ortsjubiläums. Die Reihe der Veranstaltungen wird aber bis zum Jahresende mit Nachtwächterführungen, Oktoberfest, Mundart-Theater, Wirtshaussingen, Herbstkonzert, Adventsmarkt, einer Waldweihnacht bis zum Abschlussfeuerwerk an Silvester fortgesetzt.

Und auch der Rosen-Verkauf geht nach wie vor weiter. Informationen zu den jeweiligen Aktionen und Veranstaltungen sind erhältlich in der Gemeindeverwaltung oder im Internet unter www.gemeinde-waldbrunn.de.

„Die Armut in frühester Geschichte hat die Bevölkerung bis heute geprägt, was aber kein Fehler sein muss.“

Hans Fiederling, Bürgermeister von Waldbrunn

Bericht & Bild: Mainpost

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